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Kennst du Rick Joyner und seine Bücher? Ich liebe sie! Sie sind voller Abenteuer und Leidenschaft, du kannst sie einfach nicht vor der letzten Seite aus der Hand legen! Seine Einsicht, die Art und Weise, dass er die Gemeinde wie eine Armee sieht, die sich aktuell auf den Kampf vorbereitet, ist so inspirierend! Ich habe großen Respekt vor diesem Mann Gottes, diesem großen General Seiner Armee.

Stell dir mal meine Aufregung vor, als ich während meiner Gebetszeit eine Vision erhielt, eine Szene,
die so aussah, als ob sie aus seinem Buch ausgeschnitten wäre. Wow, ich war schockiert und
gleichzeitig war es eine große Ehre fϋr mich, einen Einblick in die Schlacht, hinter die Kulissen zu
bekommen. Ich war mitten in einem Heerlager. Ich war unsichtbar, ich konnte mich frei bewegen,
konnte sogar ganz nah zu den Menschen kommen und ihre Gesichter beobachten, ohne dass sie
davon was merkten. Es war ein ziemlich kleines Camp mitten im Wald, es war kurz vor der
Morgendämmerung, Soldaten schliefen noch in ihren Zelten, nur zwei Wächter waren wach, saßen
am Feuer und plauderten. Dann plötzlich ein scharfer Ton der Trompete brach das Schweigen.
Schläfrig kamen müde Männer aus den Zelten. Sie bewegten sich in einem sehr langsamen Tempo.
Nach einer Weile kamen sie in der Mitte des Lagers zusammen. Der General stand bereits vorne und
wartete auf seine Männer. Ich merkte, dass viele Soldaten in ihren Zelten blieben und sich dachten:
„Oh, ich werde der einzige sein, der nicht auftaucht, sie werden das nicht merken. Sie schaffen das
auch ohne mich, es ist sicherlich nichts wichtiges. Nur dieses eine Mal will ich ausschlafen." Aber viele
hatten die gleichen Gedanken. Nur ca. 2/3 der Armee war bereit zu kämpfen. Dann sah ich, wie
unordentlich die Krieger gekleidet und ausgestattet waren. Vielen fehlte ein Stück der Rüstung, einige
von denen hatten keinen Helm, einige hatten kein Schild oder Schwert und einige waren barfuß oder
trugen nur einen Stiefel. Es war wirklich ein erbärmliches Bild.

Aber dann betrat ein LӦWE gekleidet in helles Licht das Lager. Er kam aus dem dunklen Wald und
stand direkt neben dem General der Armee. Und dann brüllte Er. Nach Seinem ersten Brüllen begann
die Erde zu zittern und sofort waren alle wach. Der Rest der Soldaten kam eilend aus den Zelten, sie
griffen ihre Waffen und stellten sich neben die anderen. Nun waren alle leere Positionen in der Armee
gefüllt. Dann brüllte der Löwe zum zweiten Mal. Dieses Mal waren die Positionen in der Armee neu
angeordnet. Einige Krieger kamen von hinten nach vorne und einige aus den ersten Linien gingen ein
paar Schritte zurück, bis alle ihre richtige Positionen fanden und zur Ruhe kamen. Schließlich begann
diese Armee einer echten Armee zu ähneln. Eine feste Struktur war zu erkennen. Und dann wandte
sich der Löwe an den General und brüllte zum dritten Mal. In diesem Brüllen hörte ich: „Lehre sie
meine Disziplin!" Danach drehte sich der Löwe um und verschwand im Wald. An diesem Punkt war es
mir klar geworden, dass es noch keinen Kampf gibt. Das waren eine Warnung und Anweisungen für
die zukünftigen Kämpfe. Unnötig zu sagen, dass ich erleichtert war, dass die Armee etwas mehr Zeit
hatte ausgebildet zu werden, mehr über Seine Regeln, Strategien, seine Disziplin zu lernen.

Ich glaube, dass Jüngerschaft viel mit Disziplin zu tun hat. In Lukas 14, 27 sagt Jesus: „Wer nicht
bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir nachzufolgen, der kann nicht mein Jünger sein." Das
Wort FOLGEN sprang mich an. Was bedeutet es eigentlich, ein Nachfolger Jesu zu sein? Ich habe ein
bisschen nachgeforscht. Die einfachste Erklärung war: FOLGEN = HӦREN + GEHORCHEN. Im
Wörterbuch der King James Version gibt es 17 Bedeutungen dieses Wortes, einige von denen:

1. nach / hinter einer Person gehen, sich in die gleiche Richtung bewegen oder reisen
2. verfolgen / jagen
3. begleiten
4. konsequent zu sein
5. eine Person mit fixiertem Blick verfolgen
6. imitieren / kopieren
7. ein Modell oder ein Muster annehmen / sich zu eigen machen
8. gehorchen – nach einer Anweisung handeln
9. ein Objekt der Begierde mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen
10. festhalten / anhaften, ehren, anbeten, dienen
11.  geführt / geleitet werden

In Vers 33 fährt Jesus fort: „Überlegt auch ihr vorher, ob ihr wirklich bereit seid, alles für mich
aufzugeben und mir nachzufolgen. Sonst könnt ihr nicht meine Jünger sein." Klingt das hart? War
Jesus ein Fanatiker? Ich glaube, dass Er das aus Seiner unendlichen Liebe zu uns gesagt hat. Er will
uns vorbereiten auf das, was kommt. Er will uns schützen, Er will uns warnen: es gibt einen Preis zu
zahlen. Aber auf der anderen Seite, wenn du alles Ihm aufgegeben hast, wenn dich nichts auf dieser
Erde festhält, dann hat der Feind keine Macht über dich! Ist das nicht ein wunderschön Austausch? Er
will unsere volle Aufmerksamkeit haben, wie wir Seine volle Aufmerksamkeit haben. Wenn du, mitten
in der Schlacht, nur für kurze Zeit abgelenkt bist, wenn du nur ganz kurz von Ihm wegschaust, kann es
schwerwiegende Folgen haben, es kann dich sogar dein Leben kosten! Und zusätzlich kannst du auch andere in Gefahr bringen! Nein, Jesus war nicht hart oder fanatisch, Er will kein einziges von Seinen geliebten Kinder verlieren. Nicht wegen des Ungehorsams, nicht wegen der Faulheit, nicht wegen der Ablenkung. Wenn du dich aus Liebe unterordnest, werden dein Körper, Seele und Geist als eine Einheit bewegt, durch jedes Wort, das Er sagt, durch jede Geste, die Er macht. Und du wirst Ihm einfach folgen wollen, wohin Er geht, in allem was er tut. Nur weil du Ihn liebst. 











































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