Krankenhausgeschichte I
Herr! Ich
weiß, Du bist derselbe Gott Afrikas, Asiens und Europas! Du machst keine
Unterschiede, Du kannst die gleichen Wundern wie in Afrika, auch hier in
Frankfurt tun! Ich weiß, Du kannst es! Ich war gerade von einer Missionsschule
in Afrika, Mosambik, zurückgekommen. Wieder in Frankfurt, fing ich an, auf der kardiologischen
Privatstation zu arbeiten. Privatpatienten.. Herr, Du kennst mich! Das war
nicht gerade meine Lieblings-Patientengruppe. Aber vielleicht kann ich was
lernen.
Eines Tages eine sehr ungewöhnliche Patientin wurde auf meine Station aufgenommen. Eine etwa 50-jährige Dame im Endstadium von Lungenkrebs. Die Krankheit verbreitete sich in die Lymphgefäβe, Knochen und sogar das Herz war betroffen. Die onkologischen Abteilungen waren voll, und weil sie Privatpatientin war und Recht auf Einzelzimmer hatte, landete sie bei mir. Ich kann mich an sie ganz gut erinnern, die war sehr dϋnn, ruhig, mit blauen Lippen, die auf Sauerstoffmangel hinwiesen. Sie hatte Schmerzen. Um ganz ehrlich zu sein, aus medizinischer Sicht gab es keine Hoffnung. Ich las durch die Berichte durch und es waren nur schlechte Nachrichten. Ich dachte mir, ich sollte mich emotional fern halten, sie wird sicherlich bald sterben! Ich untersuchte sie, sprach mit ihr, und weil sie viele Schmerzen hatte, entschieden wir uns, ihr Morphium als kontinuierliche Infusion zu geben. So schlief sie zumindestens ruhig fast den ganzen Tag durch, und ich war froh, dass sie nicht leiden musste.
Zwei Tage später kam ihre Familie zu Besuch und wollte mit dem Professor sprechen. Also atmeten wir tief durch und gingen rein. Ich mochte wirklich meinen Chef. Er war ruhig, immer nett und sehr menschlich. Im Zimmer wartete schon der Ehemann und zwei Töchter auf uns. Die beiden Töchter waren ungefähr in meinem Alter und eine von ihnen war hochschwanger. Ich verspürte wie ein Schlag in mein Gesicht! Vor ein paar Jahren hatte meine sehr gute Freundin die gleiche Situation erlebt. Sie war mit ihrem ersten Kind schwanger als ihre Mama an Krebs verstarb. Sie schaffte es nicht bis zur Geburt. Als diese sehr vertraute Szene sich vor meinen Augen entfaltete, entschied ich mich zu kämpfen. Kämpfen, wie ich noch nie für einen Patient noch gekämpft habe. Als der Professor die Familie über die medizinische Realität informierte, begann ich mit dem Gebet und Fürbitte. „Herr, Du kannst hier doch das gleiche tun, was Du in Afrika täglich tust! Bitte, heile diese Dame, ich kann nicht nur zuschauen, wie sie stirbt!"
Ich begann jeden Tag für sie zu beten. Es war einfach, weil sie die meiste Zeit schlief, so konnte ich meine Hände auf sie auflegen und leise beten. Jeden Morgen wachte ich auf mit der Frage, ob sie es geschafft hat. Jedes Mal wenn ich das Krankenhaus betrat, betete ich fϋr sie, jedes Mal wenn ich die Tür ihres Zimmers öffnete, atmete ich nicht. Es war intensiv und es dauerte etwa zwei Wochen. Dann eines morgens kam meine Krankenschwester frϋh mit einer Krankenakte zu mir. Sie war super aufgeregt und erzählte mir, dass, als sie das Zimmer unserer Patientin betrat, die Dame im Bett saß, ganz wach und orientiert war und sie bat, die Morphium-Infusion zu stoppen, da sie Schwindel davon hat und ganz gerne was zum Frühstück bekommen wϋrde, weil sie riesigen Hunger hat! Natϋrlich hatte die Krankenschwester die Infusion abgemacht, und jetzt bat sie mich es retrospektiv schriftlich anzuordnen. Ich machte es sehr gern und stürzte in das Zimmer. Und tatsächlich. Unsere Dame aβ das Frühstück mit einem guten Appetit. Sie war klar im Kopf und sagte, dass sie sich gut fühlt und keine Schmerzen hat. Wunderbar! Mann konnte echt ein Wunder in der Atmosphäre spϋren. Total ϋberrascht, wollte der Professor, dass ich für sie ein Bett auf der Palliativstation organisiere. Nach 3 Tagen wurde sie verlegt. Sie hatte wahrscheinlich den häufigsten deutschen Namen ϋberhaupt (ich erkannte erst später, dass Gott damit sagen wollte, dass Er ein Wunder für jeden tun kann). Das machte es mir unmöglich, sie in unserem Computer-System zu verfolgen, es gab mindestens 30 Damen mit dem gleichen Namen.. Ich wusste dann nicht mehr, was mit ihr geschah.
Aber Gott fand einen Weg, mir Bescheid zu geben. Genau ein Jahr später arbeitete ich in einer anderen Abteilung, es war Mittagzeit und ich hatte viel zu tun. Plötzlich hörte ich, wie mein Chef mich vom Ende des Korridors anschrie. „Frau Debreova, Frau Debreova!" Das war definitiv nicht sein normales Verhalten! Oh nein, dachte ich mir, was habe ich dieses Mal vergessen? Hatte ich ein Treffen vergessen, einen Vortrag oder einen Termin..? Er näherte sich schnell mit seinen langen Schritten und sein Gesicht glühte von Aufregung. „Wissen Sie, wen ich gerade unten getroffen habe?" Nun, basierend auf seinem seltsamsten Verhalten, wϋrde ich mindestens auf die Bundeskanzlerin tippen.. „Frau XY!" Ich sah ihn sprachlos an. „Erinnern Sie sich nicht an die Dame, die wir auf der Privatstation mit Lungenkrebs behandelt haben?" Natürlich konnte ich mich ganz genau erinnern, ich war einfach schockiert, sie lebt! „Zuerst habe ich sie selbst nicht erkannt, sie war geschminkt, hatte schӧne Klamotten an und sah wirklich gut aus. Sie tadelte mich, dass ich sie fast beerdigt hatte! Sie wurde anschlieβend mit Strahlentherapie behandelt und sie wurde geheilt!” Er kam näher, schüttelte den Kopf und sagte: „So was habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht gesehen!" (Er sollte schon im nächsten Jahr in Rente gehen.) Ich verstand jedes Wort, das er aussprach, ich konnte aber nicht reagieren. Als er kapierte, dass ich unfähig bin zu reagieren, schüttelte er nochmal seinen Kopf und ging weg. In diesem Moment wusste ich irgendwie, dass mehrere Menschen für diese Dame gebetet hatten und sie geheilt wurde! Und sie sah ihr Enkelkind! Und mein Chef wurde Zeuge eines Wunders! Und ich wurde ermutigt und erzählte die Geschichte meinen Kollegen, Freunden, auch einer Dame im Bus, die selbst Krankenschwester ist und sich auch im Endstadium einer Krebserkrankung befindet. Weil Gott es wieder tun kann und will, weil Er sich nie ändert, Er ist derselbe Gott der Wunder in Afrika, Asien und Europa! Danke Jesus!
Eines Tages eine sehr ungewöhnliche Patientin wurde auf meine Station aufgenommen. Eine etwa 50-jährige Dame im Endstadium von Lungenkrebs. Die Krankheit verbreitete sich in die Lymphgefäβe, Knochen und sogar das Herz war betroffen. Die onkologischen Abteilungen waren voll, und weil sie Privatpatientin war und Recht auf Einzelzimmer hatte, landete sie bei mir. Ich kann mich an sie ganz gut erinnern, die war sehr dϋnn, ruhig, mit blauen Lippen, die auf Sauerstoffmangel hinwiesen. Sie hatte Schmerzen. Um ganz ehrlich zu sein, aus medizinischer Sicht gab es keine Hoffnung. Ich las durch die Berichte durch und es waren nur schlechte Nachrichten. Ich dachte mir, ich sollte mich emotional fern halten, sie wird sicherlich bald sterben! Ich untersuchte sie, sprach mit ihr, und weil sie viele Schmerzen hatte, entschieden wir uns, ihr Morphium als kontinuierliche Infusion zu geben. So schlief sie zumindestens ruhig fast den ganzen Tag durch, und ich war froh, dass sie nicht leiden musste.
Zwei Tage später kam ihre Familie zu Besuch und wollte mit dem Professor sprechen. Also atmeten wir tief durch und gingen rein. Ich mochte wirklich meinen Chef. Er war ruhig, immer nett und sehr menschlich. Im Zimmer wartete schon der Ehemann und zwei Töchter auf uns. Die beiden Töchter waren ungefähr in meinem Alter und eine von ihnen war hochschwanger. Ich verspürte wie ein Schlag in mein Gesicht! Vor ein paar Jahren hatte meine sehr gute Freundin die gleiche Situation erlebt. Sie war mit ihrem ersten Kind schwanger als ihre Mama an Krebs verstarb. Sie schaffte es nicht bis zur Geburt. Als diese sehr vertraute Szene sich vor meinen Augen entfaltete, entschied ich mich zu kämpfen. Kämpfen, wie ich noch nie für einen Patient noch gekämpft habe. Als der Professor die Familie über die medizinische Realität informierte, begann ich mit dem Gebet und Fürbitte. „Herr, Du kannst hier doch das gleiche tun, was Du in Afrika täglich tust! Bitte, heile diese Dame, ich kann nicht nur zuschauen, wie sie stirbt!"
Ich begann jeden Tag für sie zu beten. Es war einfach, weil sie die meiste Zeit schlief, so konnte ich meine Hände auf sie auflegen und leise beten. Jeden Morgen wachte ich auf mit der Frage, ob sie es geschafft hat. Jedes Mal wenn ich das Krankenhaus betrat, betete ich fϋr sie, jedes Mal wenn ich die Tür ihres Zimmers öffnete, atmete ich nicht. Es war intensiv und es dauerte etwa zwei Wochen. Dann eines morgens kam meine Krankenschwester frϋh mit einer Krankenakte zu mir. Sie war super aufgeregt und erzählte mir, dass, als sie das Zimmer unserer Patientin betrat, die Dame im Bett saß, ganz wach und orientiert war und sie bat, die Morphium-Infusion zu stoppen, da sie Schwindel davon hat und ganz gerne was zum Frühstück bekommen wϋrde, weil sie riesigen Hunger hat! Natϋrlich hatte die Krankenschwester die Infusion abgemacht, und jetzt bat sie mich es retrospektiv schriftlich anzuordnen. Ich machte es sehr gern und stürzte in das Zimmer. Und tatsächlich. Unsere Dame aβ das Frühstück mit einem guten Appetit. Sie war klar im Kopf und sagte, dass sie sich gut fühlt und keine Schmerzen hat. Wunderbar! Mann konnte echt ein Wunder in der Atmosphäre spϋren. Total ϋberrascht, wollte der Professor, dass ich für sie ein Bett auf der Palliativstation organisiere. Nach 3 Tagen wurde sie verlegt. Sie hatte wahrscheinlich den häufigsten deutschen Namen ϋberhaupt (ich erkannte erst später, dass Gott damit sagen wollte, dass Er ein Wunder für jeden tun kann). Das machte es mir unmöglich, sie in unserem Computer-System zu verfolgen, es gab mindestens 30 Damen mit dem gleichen Namen.. Ich wusste dann nicht mehr, was mit ihr geschah.
Aber Gott fand einen Weg, mir Bescheid zu geben. Genau ein Jahr später arbeitete ich in einer anderen Abteilung, es war Mittagzeit und ich hatte viel zu tun. Plötzlich hörte ich, wie mein Chef mich vom Ende des Korridors anschrie. „Frau Debreova, Frau Debreova!" Das war definitiv nicht sein normales Verhalten! Oh nein, dachte ich mir, was habe ich dieses Mal vergessen? Hatte ich ein Treffen vergessen, einen Vortrag oder einen Termin..? Er näherte sich schnell mit seinen langen Schritten und sein Gesicht glühte von Aufregung. „Wissen Sie, wen ich gerade unten getroffen habe?" Nun, basierend auf seinem seltsamsten Verhalten, wϋrde ich mindestens auf die Bundeskanzlerin tippen.. „Frau XY!" Ich sah ihn sprachlos an. „Erinnern Sie sich nicht an die Dame, die wir auf der Privatstation mit Lungenkrebs behandelt haben?" Natürlich konnte ich mich ganz genau erinnern, ich war einfach schockiert, sie lebt! „Zuerst habe ich sie selbst nicht erkannt, sie war geschminkt, hatte schӧne Klamotten an und sah wirklich gut aus. Sie tadelte mich, dass ich sie fast beerdigt hatte! Sie wurde anschlieβend mit Strahlentherapie behandelt und sie wurde geheilt!” Er kam näher, schüttelte den Kopf und sagte: „So was habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht gesehen!" (Er sollte schon im nächsten Jahr in Rente gehen.) Ich verstand jedes Wort, das er aussprach, ich konnte aber nicht reagieren. Als er kapierte, dass ich unfähig bin zu reagieren, schüttelte er nochmal seinen Kopf und ging weg. In diesem Moment wusste ich irgendwie, dass mehrere Menschen für diese Dame gebetet hatten und sie geheilt wurde! Und sie sah ihr Enkelkind! Und mein Chef wurde Zeuge eines Wunders! Und ich wurde ermutigt und erzählte die Geschichte meinen Kollegen, Freunden, auch einer Dame im Bus, die selbst Krankenschwester ist und sich auch im Endstadium einer Krebserkrankung befindet. Weil Gott es wieder tun kann und will, weil Er sich nie ändert, Er ist derselbe Gott der Wunder in Afrika, Asien und Europa! Danke Jesus!

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