Dein Wort (Heilung III)
Während meiner Reise in
England gab mir der Herr eine wunderschӧne Heilungslektion. Nach einem
Spaziergang an der windigen Küste entlang, wachte ich am nächsten Morgen mit
stechenden Schmerzen und verschwommenem Sehen auf meinem linken Auge auf. Ich
schaute mir das im Spiegel an: kein Zweifel, es war entzündet. Etwas Ähnliches war
mir vor 4 Jahren passiert. Damals wurde es über 3 Wochen mit
Kortisol-Augentropfen mit regelmäβigen Kontrolluntersuchungen behandelt. Toll,
es war erst der Anfang meiner Reise! Herr, ich will nicht hier die Ärzte
besuchen zu müssen,
das wäre alles zu kompliziert... Was soll ich tun? „Du hast doch die Kortisontabletten
dabei", hörte ich. Ich wusste, dass 20 mg für drei Tage ausreichend wϋrden.
Ich war mir nicht sicher, welche Tabletten ich dabei hatte und zu meiner Freude
fand ich in meiner Kosmetiktasche 20 mg Prednisolon Tabletten (vor mindestens
einem Jahr reingesteckt!). Danke, Jesus! Ca. eine halbe Stunde nach der
Pilleneinnahme verschwanden die Symptome komplett. Ich konnte es nicht glauben!
Drei Tage lang zog ich diese Therapie durch und alles war in Ordnung.
Am Ende meines Aufenthaltes
tauchten die Symptome wieder auf. Was soll ich tun, Herr? Er sagte einfach: „Bete!"
Aber ich war davon nicht überzeugt: „Aber letztes Mal sagtest Du... "
Plötzlich wurde es mir klar, dass ich nicht gehörsam bin und sagte: Ok, Herr, ich
bete.” So betete ich für mein Auge, segnete es mit Heilung, Leben und perfekter
Funktion. Ein kurzes Gebet. Dann vergaß ich das alles. Erst am Ende des Tages
checkte ich mein Auge im Spiegel: Da waren keine sichtbaren Zeichen von
Entzündung mehr, keine Schmerzen, klares Sehen. So habe ich gelernt, dass auch
das gleiche Problem zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich behandelt werden
kann. Es ist so wichtig jedesmal den Papa zu bitten, dass Er uns zeigt was Er
tut. Wie Jesus selbst in Johannes 5:19 sagte: „Von sich aus
kann der Sohn gar nichts tun, sondern er tut nur das, was er den Vater tun
sieht. Was immer aber der Vater tut, das tut auch der Sohn!“
In der zweite
Geschichte geht es um meine Familie (meine Mutter und zwei Schwestern) während
der Weihnachtsferien. Nach Silvester
besuchten wir unsere Freunde, die uns warnten, dass ihr 4-jähriger Sohn
einmalig erbrochen hatte, aber seitdem keine weitere Probleme hatte. Wir wollten
uns nicht abschrecken lassen und machten uns keine Sorgen. Am nächsten Tag fing
das alles an. Als erste ϋbergab ich mich heimlich am Abend, weil ich mich
schämte, dass ich wahrscheinlich zu viel gegessen hatte. Ich ging ins Bett, als
wäre nichts passiert, aber zwei Stunden später wurde ich durch eine schreckliche
Übelkeit geweckt. Wiederholtes Erbrechen brachte leider keine Erleichterung und
im Laufe der Nacht fingen meine Mama und meine Schwestern an, die gleichen
Symptome zu haben.
Es wurde so schlimm,
dass, sobald ich nur meinen Kopf leicht bewegte, musste ich rasch auf die
Toilette gehen. Alles drehte sich, ich konnte mich überhaupt nicht bewegen und
gleichzeitig musste ich dran denken, dass ich Ӓrztin bin und mich um die drei
kranken Familienmitglieder kümmern
sollte. Meine Mama sollte in weniger als 36Stunden zurück nach Hause fliegen!
Plӧtzlich hӧrte ich die klare Anweisung: Mein Wort ist deine Medizin!
Also versuchte ich, ohne meinen
Kopf bewegen zu müssen, mein Handy zu erreichen und die Bibel-App zu öffnen. Als
ich begann zu lesen, geschah ein Wunder. Mit jedem Kapitel fühlte ich mich
besser und stärker und ich war von Frieden und Zuversicht erfüllt, dass in wenigen
Stunden alles vorbei sein wird. Nach ca. 2 Stunden stand ich auf, ermutigte
alle, dass es alles bald zum Ende kommt, versorgte meine Mama mit zwei Infusionen
(Ich war sehr dankbar, dass die während meiner letzten Missionsreise nicht
verwendet wurden). Anschlieβend betete ich für alle, ging ins Geschäft Zwieback
und Cola zu kaufen und zwang alle unter die Dusche zu gehen. Am nächsten Morgen
fühlten wir uns gut, nur schwächer als normal und meine Mama konnte am nächsten
Tag ohne weitere Probleme zurückfliegen.
Sein Wort ist tatsächlich die beste Medizin!
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